Givenchy reagiert auf Kundenwünsche und lanciert die erste eigene Kinderlinie. Damit zieht das französische Modehaus mit der Couture-Konkurrenz à la Gucci, Chloé & Co gleich. Mit insgesamt 130 Styles für Jungs, Mädchen und Babys von null bis zwölf Jahren, will Givenchy so auch die Kleiderschränke der Kinder erobern. Vornehmlich allerdings wohl jene, deren Eltern bereits Givenchy mit Begeisterung tragen.

Wie Givenchy CEO Philippe Fortunato gegenüber der Presse erklärte, reagiere man auf eine deutliche Nachfrage seitens der eigenen Klientel. „Nicht wenige unserer Kunden möchten ihre Kinder in ähnlichen Outfits wie sie selbst sehen“, kommentiert Fortunato das jüngste Projekt seines Hauses. 

 Neben Slogan-Pullover im Oversized-Look gehören vor allem Bomberjacken, aber auch Accessoires wie Booties und Mützen zu den Key Pieces der Kollektion, die ab Juli weltweit vertrieben werden soll. Lizenznehmer ist die Pariser CWF Group, die die Linie produziert und an rund 150 POS bringen will. Eine limitierte Auswahl soll außerdem etwas später im Online-Shop von Givenchy erhältlich sein. 

Für die Designs zeichnet Clare Waight Keller, die im März von Chloé kommend auf Kreativdirektor Riccardo Tisco folgte, mit ihrem Team verantwortlich. Für Herbst/Winter 2017/18 hat Keller 60 Teile für Mädchen, 40 für Jungs und 30 für Babys entworfen. Auch Einige Anlassmode für die Kleinsten ist darunter. Die Preislagen sollen zwischen 95 Euro für ein T-Shirt und 360 Euro für einen Mantel variieren.

Bilder: Givenchy

//RO