Nina Böing ist Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin von KINDHOCHDREI.DE, dem ersten Shopping Service für Kinderkleidung in Deutschland. „Mama hat Zeit“ ist der Leitspruch des Start-up Unternehmens, da Mamas für drei Outfits für den Nachwuchs nur einen Online-Fragebogen ausfüllen und ein kurzes Telefonat führen müssen.

Kein stundenlanges Klicken in Onlineshops oder mit den Kindern im Laden einkaufen gehen. „Ich wollte mich schon gefühlt immer irgendwann selbständig machen und habe neben dem Studium und nachfolgenden Jobs immer nebenher an Businessplänen getüftelt. Als ich durch meinen Mann bedingt dann mit unserer damals knapp einjährigen Tochter nach Berlin kam, hatte ich zuvor meinen Job in Karlsruhe gekündigt. Und endlich war der richtige Zeitpunkt für eine offensichtlich Tageslicht-taugliche Idee geboren. Ehrlich gesagt war KINDHOCHDREI innerhalb von einer halben Stunde geboren“, sagt Nina Boing zur Gründungsgeschichte ihres Unternehmens.

Nach nun drei Jahren online-Geschäft bezeichnet die Einführung des selbst entwickelten Warenwirtschaftssystems als größte Herausforderung, die es zu meistern galt.
Finanziert hat sie die ersten 2,5 Jahre mit Eigenkapital. 2016 hat sie allerdings vier Business Angel an Board geholt, um eine schnelleres Wachstum realisieren zu können.

Wie funktioniert KINDHOCHDREI

Der Kunde füllt zuerst einen kurzen Fragebogen aus zu Größe, Stil, Farbwünschen des Kindes. An einem der zwei darauffolgenden Tage ruft eine Stylistin des Unternehmens den Kunden an und bespricht noch einmal letzte Rückfragen, spezielle Vorlieben etc. Spätestens nach 7 Werktagen, realistisch nach 2-3 Werktagen wird eine Outfit-Box mit 3 Outfits an den Kunden verschickt. Zuhause angekommen kann die Familie in Ruhe alles durchschauen und behält das, was gefällt. Was nicht gefällt, kann sie kostenfrei zurücksenden. Erst dann kommt eine Rechnung.

Curated Shopping Service für Kinderbekleidung heißt übersetzt „betreutes Einkaufen“. „Wir sind in unserer Version des Curated Shoppings zu einem etwas größeren Teil Wunscherfüller als Berater, da viele Eltern doch sehr genaue Vorstellungen für die Kinderkleidung haben. Alles in allem probieren wir den Mamas Zeit zu schenken und der ganzen Familie das häufig leidige Shopping so angenehm wie möglich zu machen.“, so beschreibt Böing ihren Anspruch.

Zielgruppe von KINDHOCHDREI sei auch die berufstätige Mama. Es seien aber auch die neugierigen, modebewussten Mamas unsere Zielgruppe, die sich gerne mal Inspiration holten, wie man schöne Kinderkleidung kombinieren könne. Dann gebe es die Mamas, die ihr Kind gerne außerhalb des „Mainstreams“ kleiden wollten und sich auf das Entdecken neuer Marken freuten.

Ihre Geschäftsperspektive in 5 Jahren umreisst Böing so: „Wir wollen mindestens so weiter wachsen wie bisher und zu den Top Ten der Onlineplattformen für Kinderkleidung gehören.“

www.kindhochdrei.de

Titelbild: Kindhochdrei

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