Die Pariser Messe für Interior Design und Wohnaccessoires, Maison & Objet, holt für ihre kommende Ausgabe vom 19. bis 23. Januar die Dänin Cecilie Manz als „Designer of the Year“ in den Parc des Expositions (Paris Nord Villepinte). Manz, die bereits mit Bang&Olufsen und dem deutschen Designer Nils Holger Moormann oder für den japanischen Einrichtungs-Spezialisten Actus gearbeitet hat, wird in Paris ihres neuesten Arbeiten vorstellen, die in ihrem Kopenhagener Studio entstanden sind.

Cecilie Manz wurde 2014 mit dem Crown Prince Couple’s Culture Award ausgezeichnet und gilt nach ihrer mittlerweile über zwanzigjährigen Karriere als eine der Hauptvertreterinnen skandinavischen Designs.

Anwärter auf den Rising Talent Award

Neben skandinavischem Design will die Pariser Messe außerdem auch italienische Gestaltungskunst in den Vordergrund stellen. Als Anwärter auf den Rising Talent Award stellt die Maison & Objet dieses Mal sechs italienische Designer vor: Federica Biasi, Antonio Facco, Marco Lavit, Nicora, Kensaku Oshiro, Federico Peri und Guglielmo Poletti. Ausgewählt wurden diese u.a. von den Jurymitgliedern Andrea Branzi, Piero Lissoni, Luca Nichetto, Art Direktor Giulio Cappellini, Galeristin Rossana Orlandi und Modedesignerin Rosita Missoni.

Das Messe-Design des Inspiration Space und des Bookshop-Cafés wurde dazu von der Agence NellyRodi entworfen und soll im Kontext des L’Espace Conférences zur Diskussion gestellt werden.

Design für Kids

Auch im Bereich Design für Kinder ist auf der Maison et Objet viel geboten. In Halle 6 (Home & Fashion) finden sich unter anderem Labels wie Sebra aus Dänemark, Jungle by Jungle aus Frankreich und Studio Delle Alpi aus Luxemburg. Auch die Plattform „Afilii – Design for Kids“ stellt dort hochwertige Möbel und Designobjekte für Kinder aus. Weitere Aussteller aus dem Kinderbereich finden sich auch in Halle 7 unter dem Motto „Now! Design à vivre“. Medienpartner speziell für den Kids-Bereich ist Luna media mit der aktuellen Brandbible.

Internationales Besuchermagnet

Zulauf dürfte die Januar-Ausgabe nicht zu knapp haben. Zuletzt konnte die Messe ihr Besuchervolumen im September um 21,6 Prozent steigern. Im Bereich der Besucher, die nicht aus dem EU-Ausland kamen, stiegen die Zahlen teilweise sogar um bis zu 80 Prozent. Allen voran sorgten Besucher aus Russland und Brasilien dafür. Aber auch bei chinesischen, marrokanischen und indischen Fachbesuchern steht die Maison & Objet offenbar mittlerweile ganz oben auf der Interessenliste.

 

Link:

www.maison-objet.com

Bild: Afilii

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