Die Hersteller setzen auf neue Kinofilme: Ab Anfang Februar ist „The Lego Movie 2“ auf den Leinwänden zu sehen. Mattel hingegen plant, Barbie mit echten Schauspielern in die Kinos zu bringen.

Streamingdiensten und Online-Portalen zum Trotz – das Kino erlebt rund um den Globus gerade einen Umsatzboom. 2017 wurden weltweit 40,6 Milliarden Dollar an den Kinokassen ausgegeben. Das ist ein neuer Rekord. In Deutschland betrug der zuletzt gemessene Umsatz 1,06 Milliarden Euro, ein Plus von drei Prozent. Kein Wunder also, dass auch die Spielwarenhersteller von diesem Trend profitieren wollen und neue Kinofilme auf den Markt bringen. Am 7. Februar startet „The Lego Movie 2“. In der Fortsetzung des weltweit erfolgreichen ersten Teils finden sich die Helden aus Steinstadt wieder zusammen und müssen Abenteuer bestehen, um ihre Heimat zu retten. Passend dazu hat Lego eine Reihe neuer Sets herausgebracht. Mit ihnen lassen sich Szenen des neuen Leinwandabenteuers rund um Meisterbauer Emmet und die unerschrockene Lucy nachbauen und –spielen.

Spielwarensets begleiten neue Kinofilme und sorgen für mehr Umsatz

Mit dabei sind unter anderem ein Raumschiff für Weltall-Verfolgungsjagden sowie umbaubare Fahr- und Flugzeuge. Letztere bieten genauso wie ein Offroad Fahrzeug verschiedene Bauvarianten. Für kleine Kinder ab zwei Jahren gibt es das Set „Besucher vom Lego Duplo Planeten“. Für größere Steinefans hat Lego das 3178 Teile starke Set „Willkommen in Apokalyptstadt“ aufgelegt. Dieses Set beinhaltet die Freiheitsstatue und stellt einen der wichtigsten Filmschauplätze dar. Wie immer für neue Kinofilme hat sich Lego auch hier etwas Besonderes einfallen lassen. Mit dem Lego Moviemaker können Kinder ab acht Jahren ihren ganz persönlichen Film erstellen. An dem Rahmen lassen sich verschiedene Action-Requisiten befestigen. Abbildungen dienen als austauschbare Hintergründe. Wenn das Smartphone in die entsprechende Halterung geklemmt wird, kann gedreht werden.

Mattel arbeitet mit Warner Bros. zusammen

Auf neue Kinofilme setzt auch Mattel. So gab der Konzern vor Kurzem bekannt, dass der erste Barbie Live-Action-Spielfilm gedreht werden soll. Das geschieht in einer Partnerschaft mit Warner Bros. Pictures. Es ist der erste Deal von Mattels neu gegründeter Gesellschaft Mattel Films. Die Rolle der Barbie soll dabei die Oscar-nominierte Schauspielerin Margot Robbie übernehmen. Ynon Kreiz, Chairman und CEO von Mattel: „Barbie ist eines der berühmtesten Franchises der Welt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Warner Bros. Pictures und Margot Robbie, um sie auf der großen Leinwand zum Leben zu erwecken.“ Er unterstreicht, welche strategisch Bedeutung das neue Projekt hat: „Mattel Films ist auf dem besten Weg, das enorme Potenzial unseres Markenportfolios zu demonstrieren. Das geschieht, während wir unsere Strategie, Mattel in ein IP-getriebenes, leistungsstarkes Spielzeugunternehmen zu verwandeln, weiter umsetzen.“

 

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Link: Die Spielwaren-Riesen Lego und Mattel setzen auf neue Kinofilme

Bild: Lego

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