Vom 30. Januar bis zum 02. Februar zeigten 2.886 Aussteller aus 68 Nationen den rund 68.500 Fachbesuchern (2018: 71.000) aus 131 Ländern ihre neuen Innovationen. Der Veranstalter sowie die Aussteller zeigten sich trotz sinkender Besucherzahlen zufrieden.

Die gesunkenen Besucherzahlen lassen sich auf Faktoren wie dem kontinuierlichen Rückgang des Fachhandels und die Bereinigung der Distributionskanäle zurückführen. Mit 64 Prozent ( 2018: 63 Prozent) befindet sich der internationale Besucheranteil weiterhin auf hohem Niveau.

„Die Spielwarenmesse ist für uns nicht nur die wichtigste, sondern auch die internationalste Messe. Die Qualität der Besucher ist sehr gut, wodurch sich positive Perspektiven für 2019 ergeben“, Paul Heinz Bruder, Geschäftsführer von Bruder Spielwaren.

Auch Ynon Kreiz, Chairman and Chief Executive Officer von Mattel war auf der 70. Ausgabe der Spielwarenmesse in Nürnberg und sagt: „Die Spielwarenmesse bringt die Besten unserer internationalen Spielzeugkontakte zusammen.“

Zufriedene Aussteller der Spielwarenmesse

Von den insgesamt 2.886 Ausstellern kamen die meisten aus Deutschland (683), aus China waren 330 Unternehmen auf der Spielwarenmesse vertreten, 186 aus Großbritannien, 152 aus den USA und 147 aus Frankreich. Die Spielwarenmesse wurde von 83,5 Prozent der Aussteller mit “sehr gut“ und “gut“ bewertet. Die 70. Ausgabe der Messe hat den höchsten Wert in punkto Zufriedenheit bei den Aussteller erzielt.

„Insgesamt lässt sich beobachten, dass die Besucherzahlen auf der Spielwarenmesse etwas zurückgegangen sind, ich hatte die letzte Ausgabe voller in Erinnerung. Trotzdem können wir uns nicht beschweren. Wir haben an unserem Stand sehr viele Aufträge entgegen genommen und sind mit der 70. Ausgabe sehr zufrieden.“, Laura Boch, HCM Kinzel.

„Das Feedback an unserem Stand von Seiten der Besucher war durchweg positiv, wir können uns nicht beschweren“, Celine Parunanthu, Riegg & Partner, Public Relations.

Abb.: v.li. Marlene Hösch (Senior Project Manager, Spielwarenmesse eG), Michihiro Maeda (EPOCH, Geschäftsführer), Luna Löffel (Sylvanian Families), Willi Schiffner (EPOCH Traumwiesen, Geschäftsführer)

„Die Spielwarenmesse war ein sehr schöner Anlass, um sich persönlich auszutauschen und hat uns sehr gut gefallen. Wir hatten eine sehr hohe Kundenfrequenz an unserem Epoch Messestand. Zudem bietet sie eine sehr gute Gelegenheit, um aktuelle Trends aufzuspüren und sich mit Kunden, Geschäftspartnern und Presse auszutauschen. Das Wort Spielwarenmesse ist mittlerweile als geschützte Marke in Deutschland eingetragen. Das ist eine beachtliche Leistung“, Christine Rex, Junior Marketing Manager, Epoch Traumwiesen GmbH.

Die Spielwarenmesse feierte 70. jähriges und Epoche war das 35. Mal als Aussteller mit dabei. Diesen Anlass lies sich Frau Marlene Höschen, Senior Project Manager bei Spielwarenmesse eG nicht entgehen und bedankte sich bei dem Geschäftsführer von Epoch, Michihiro Maeda persönlich für die Treue.

Umstrukturierung fand positiven Anklang

Die neue Produktgruppe Elektronisches Spielzeug, die in der Halle 4A angesiedelt ist, kam gut bei den Besuchern an. Jazwares-Geschäftsführer Sebastian Budich ist zufrieden mit dem neuen Standort: „Sehr erfreut sind wir über die damit zusammenhängenden großen Kundenfrequenzen und das starke Interesse an unserem vielfältigem Produktportfolio.“

Des Weiteren stieß die Halle 7A, welche nun Modelleisenbahnen und Modellbau vereint, auf ein positives Feedback seitens der Besucher. Ebenfalls durfte die Produktgruppe Festartikel, Karneval und Feuerwerk wesentliche Neuerungen erfahren. Manuela Pfeifer, Geschäftsführerin von Rubies Deutschland, freut sich vor allem über die Aktionsfläche Showtime: „Auf einem Catwalk konnten wir mehrmals täglich den Fachbesuchern zahlreiche unserer neuen Kostüme präsentieren. Das ist so auf unserem Stand gar nicht möglich.“

Wissensangebote erfuhren Zustimmung

Die erweiterten Wissensangebote stießen sowie die Sonderflächen auf große Zustimmung bei den Messebesuchern. Ob in den Bereichen Toys meet Books oder im Toy Business Forum, die Vorträge fanden großen Anklang und waren gut besucht.

Erstmalig fanden die LicenseTalks im Toy Business Forum statt. Zudem präsentierten im Rahmen der LicensePreview große Studios und Agenturen wie CPLG, Viacom/Nickelodeon und NBC Universal ausgewählter Geschäftskontakten ihre Konzepte. Das Thema Lizenzen scheint endgültig auf der Spielwarenmesse angekommen zu sein, wie Joachim Knödler, Geschäftsführer Mitteleuropa Copyright Promotions Licensing Group, unterstreicht: „Damit ist die Messe die wichtigste Veranstaltung für Lizenzgeber.“

Spielwarenmesse gewinnt an Bedeutung

Die Spielwarenmesse hat als Branchenevent noch mehr an Bedeutung zugenommen. Von vielen Aussteller wird diese als entscheidendes Marketinginstrument angesehen. So planen 90 Prozent der bisherigen Aussteller sich auch 2020 wieder zu beteiligen.

„Die Stunden auf der Spielwarenmesse in Nürnberg sind die wichtigsten Stunden des ganzen Jahres für unser Geschäft“, weiß Astrojax-Präsident Larry Shaw. „Wir sind sehr aufgeregt und dankbar, dass wir in diesem Jahr mit so vielen anderen schönen Produkten in die TrendGallery aufgenommen wurden.“

Jürgen Huck vom gleichnamigen Familienunternehmen zählt zu einem von 21 Ausstellern der ersten Stunde: „Wir sind mehr als stolz und sehr glücklich zum 70. Mal auf der Spielwarenmesse vertreten zu sein.“

„Die Spielwarenmesse ist die Messe für uns. Wenn man als Spielwarenunternehmen hier vertreten ist, braucht man nirgendwo sonst ausstellen“, Rolly Toys-Chef Frank R. Schneider.

„Wir können die Marktgegebenheiten nicht direkt beeinflussen, aber zukunftsorientiert handeln. Deshalb freuen wir uns darüber, für die Aussteller und Fachbesucher die qualitativ hochwertige Branchenleitmesse zu sein und die nächsten Jahre mit demselben Elan anzugehen“, Ernst Kick,Vorstandsvorsitzende der Spielwarenmesse eG.

 

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Link: Die 71. Ausgabe der Spielwarenmesse findet vom 29. Januar bis zum 2. Februar 2020 in Nürnberg statt.

Bild: Spielwarenmesse

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