Die deutsche Stiftung Warentest hat im April-Heft 2019 verschiedene Gartentrampoline getestet. Fünf davon schnitten besonders gut ab.

Gewinner bei Stiftung Warentest war das Springfree Trampoline. So lautet das Urteil: „Unseren Testern gefiel das Springfree Medium Round R79 am besten. Sprünge gelingen sehr leicht und es ist sehr sicher, auch wegen seiner besonderen Bauart.“

Springfreem Hudora und Decathlon sind Testsieger

Springfree hat die für 90 Prozent der produktbezogenen Trampolinverletzungen verantwortlichen Aufprallbereiche konsequent aus seinem Design entfernt. Die bereits mehrfach ausgezeichnete Sprung-Technologie arbeitet federlos, der harte Rahmen liegt weit unterhalb der Sprungmatte, der Mattenrand ist weich und das Fangnetz gibt nach und ist langfristig hoch belastbar.

Ebenfalls vorne mit dabei ist das Trampoline von Hudora. Einziges kleines Manko: Die liegt Randabdeckung liegt außerhalb des Netzes. Auch das Trampolin von Decathlon erreichte ein gutes Testergebnis. Es lässt sich leicht abbauen und der Einstieg fällt leicht.

Mängel in der Kategorie Sicherheit

Ingesamt wurden zehn verschiedene Gartentrampolins getestet, wovon jedes zweite mit der Gesamtnote „gut“ abschnitt. Insbesondere im Bereich Sicherheit jedoch wurden bei fünf Herstellungen einige Mängel festgestellt.  Ein Trampolin erreichte hier sogar nur die Note „mangelhaft“. Auch bei dem Punkt Einsteigen und Springen sowie die Handhabung erreichten  fünf bzw. vier Hersteller nur die Note „befriedigend“.

Stiftung Warentest unterschätzt UV-Prüfung

Getest wurden das Ein- und Austeigen, die Springqualität, die Sicherheit, Handhabung, Verarbeitung und Schadstoffe. Allerdings: die Langlebigkeit des Gartentrampolins entsteht maßgeblich durch die Verwendung UV-beständiger Kunststoffe. Die Tester der Stiftung Warentest untersuchten deshalb auch wie schnell Netze, Sprungmatten und Randabdeckungen durch Sonnenlicht altern und so mit der Zeit leichter reißen. Es wurden 400 Stunden UV-Licht geprüft. Ein durchschnittlicher deutscher Sommer hat jedoch 2.000 Stunden Sonnenlicht und diverse Hersteller waren bereits bei 400 Stunden sehr knapp an den offiziellen Haltbarkeitsgrenzen.

Sonne macht Netze und Matten schnell porös

„In der Branche wird leider weiter versucht den Endkunden zunächst vermeintlich günstig Trampoline zu verkaufen. Doch dann werden Netze und Matten schnell porös und können reißen. Die Kunden müssen regelmäßig Ersatzmatten und Netze nachkaufen. Sie werden aufgefordert, das Trampolin im Winter wegen Wetterunbeständigkeit abzubauen. Sie sollen ihr Trampolin außerdem regelmäßig auf Schäden kontrollieren“, erklärt Christian Vogel von Springfree Deutschland.

 

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Link: test.de

Bild: Springfree

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