Zukünftig sollen Zahlungsvorgänge durch diese Zahlungsart sicherer werden. So tritt am 14. September die starke Kundenauthentifizierung als Teil der EU-Zahlungsdienstrichtlinie PSD2 in Kraft.

Für diesen Prozess hat Zalando seine Tests bereits abgeschlossen und setzt als eines der ersten E-Commerce Unternehmen die Richtlinien um. „Kundenfokus in Kombination mit Technologie und Speed sind Teil unserer DNA. Wir freuen uns daher, als eines der ersten Unternehmen SCA gemeinsam mit Adyen erfolgreich umzusetzen“, erklärt Kai-Uwe Mokros, Geschäftsführer Zalando Payments.

Zweistufige Verifizierung

Kunden müssen für die neue Authentifizierung bei der Online-Zahlung zwei verschiedene Faktoren freigeben. Neben der Angabe von beispielsweise Kreditkartendetails müssen die Zalando-Kunden künftig bei der Bezahlung  noch zusätzlich eine weitere Authentifizierung vornehmen, dies kann ein Fingerabdruck oder ein einmaliges Passwort sein. Wenn sich der Kunde für eine Bezahlungsart bei Zalando entschieden und seine Daten hinterlegt hat, werden diese verschlüsselt an die Bank des Kunden weitergeleitet.

Bei der Umsetzung der neuen Zahlungsdiensterichtlinie arbeite der Mode-Händler mit Adyen zusammen. Denn der sichere Datentransfer werde durch die Technologie der Payment-Plattform Adyen ermöglicht, erklärt Zalando.

„Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Zalando und seine Vorreiterrolle bei der Umsetzung der starken Kundenauthentifizierung“, erklärt Alexa von Bismarck, Country Managerin Adyen Deutschland. „Für Zalando und Adyen ist die oberste Priorität, dass Kunden beim Bezahlen im Internet abgesichert sind und gleichzeitig ein reibungsloses Shopping-Erlebnis haben. Mit Adyens 3DS 2 Lösung kann genau das gewährleistet werden.“

Verfügt der Kunde zum Beispiel über eine Bank-App auf seinem Smartphone, bekommt dieser eine Mitteilung von seiner Bank über die zusätzliche Authentifizierung der Zahlung. Öffnet der Kunde die Nachricht, gelang dieser zur Bank-App und wird dort gebeten, die Zahlung mit dem Fingerabdruck zu bestätigen. Nachdem sich der Kunde Verifiziert hat, wird er automatisch zurück zu Zalandos Checkout-Prozess geleitet. Die Bestellung ist erfolgreich aufgegeben worden.

EU-Richtlinie PSD2

Alle digitalen Zahlungsarten sind von der EU-Richtlinie PSD2 betroffen. Die genaue Authentifizierung für den einzelnen Kunden, legt die jeweilige Bank fest. Drei Faktorengruppen werden nach der neuen Richtlinie genutzt. Diese setzen sich zusammen aus: Wissen (z.B. Passwort), Besitz (z.B. Smartphone oder einmaliges Passwort) und Identität (z.B. Fingerabdruck).

 

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Link: Die genaue Funktionweise erklärt Zalando auf seiner Webseite.

Bild: Getty Images

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