Seit knapp zwei Jahren bietet Tchibo Share Baby-, Kinder- und Damenmode zur Vermietung an. Nun holt sich das nachhaltige Projekt ein Hamburger Label ins Boot, das sich für Flüchtlinge einsetzt. Über die Kooperation mit Sozialprojekt „Bridge & Tunnel“.

Welches Konzept steht hinter Bridge & Tunnel?

Nachhaltig und zu fairen Arbeitsbedingungen – das junge Label von Hanna Charlotte Erhorn und Constanze Klotz produziert Mode in regelmäßiger Unterstützung von Frauen und Männern mit Fluchtgeschichte. „Gibt es nicht immer etwas, das Menschen gut können, was aber kein Zeugnis widerspiegelt? Durch viele einmalige Begegnungen in Wilhelmsburg war uns schnell klar: Auch wenn viele unserer Mitarbeiter im Team bislang keinen Job in Deutschland finden konnten, bringen viele von ihnen kreative Fähigkeiten und Fertigkeiten aus ihren Heimatländern mit, die für die textile Produktion von großem Nutzen sein können“, so heißt es von Seiten Bridge & Tunnel.

Tchibo Share x Bridge & Tunnel

Aus Alttextilien und Materialresten  werden nun für Tchibo individuelle Gürteltaschen und Haarbänder produziert. In einer limitierten Special Aktion werden die Accessoires bei jeder Miete an die Klientel verschenkt – lediglich nur, solange der Vorrat reicht. „So erhalten wertvolle Materialressourcen ein neues Leben – und hoffnungs­volle Talente aus aller Welt einen erfüllenden Job mit Anerkennung“, so Tchibo.

Erste Bilanz

Bereits in den ersten beiden Jahres des Mietservice lassen sich für Tchibo erste Erfolge verzeichnen: Sowohl die Höhe der Einkäufe als auch die „Conversion Rate“ (bezieht sich auf das Verhältnis des Einkäufers zur Miete) steigen konstant an. Darüberhinaus seien rund 90% der verliehenen Kleidungsstücke auch nach ihrer Vermietung weiter einsetzbar.

„Wenn unsere Kunden einen Mietzyklus durchmachen, erleben sie den Nutzen von Tchibo Share, also der Online-Kleidervermietung. Wir freuen uns, soviel Wertschätzung und Kundentreue für unser Angebot zu erhalten. Je mehr wir unser Angebot verbreitern, desto mehr leihen sich unsere Kunden aus“, erklärt Sarah Herms, Tchibo Kreislaufwirtschafts-Expertin.

Umsatzzahlen & Ordervolumen

Laut der Unternehmenszahlen seien besonders die Größe 74/80 sowie 86/92 erfolgreich – darunter klassische Basics wie gestreifte Babybodies oder Langarmshirts im Set. Ab Kleidergröße 110 ginge das Ordervolumen jedoch wieder zurück. Auch Bettwäsche und das Holz-Schaukelpferd seien bei Kunden sehr unbeliebt. Die meisten Kunden kommen aktuell aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Am seltesten bestellen würden dagegen Saarland, Oberbayern und Bremen.

 

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Link: Tchibo Share

Bild: Tchibo

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